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BAföG


(Bundesausbildungsförderungsgesetz)

Nachdem in den vergangenen Jahren Studentenkredite als Mittel zur Finanzierung eines Studiums in den Vordergrund gerückt waren, bietet das reformierte Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ab dem Wintersemester 2008/2009 für viele Studenten und Auszubildende an weiterführenden Schulen neue Perspektiven.

Wer allerdings Förderung nach dem BAföG erhalten möchte, muss weiterhin einige grundlegende Anforderungen erfüllen. So könnt ihr BAföG nur beantragen, wenn euer Ausbildungsbeginn vor dem 30. Lebensjahr erfolgt und eine entsprechende Eignung für die angestrebte Ausbildung nachgewiesen wird. Absolviert ihr einen Studiengang an einer Höheren Fachschule, Akademie oder Hochschule, müsst ihr zu Beginn des fünften Semesters einen entsprechenden Leistungsnachweis erbringen. Zudem wird für die Bewilligung der Förderung die deutsche Staatsangehörigkeit oder für Ausländer/innen eine Bleibeperspektive in Deutschland vorausgesetzt.

Die schwierigste Hürde, eine Förderung nach dem BAföG zu erhalten, ist allerdings das dem Auszubildenden, seines Ehegatten und seiner Eltern zur Verfügung stehende Einkommen oder Vermögen. Ob und in welcher Höhe ihr BAföG bewilligt bekommt, hängt nämlich davon ab, ob eure eigenen Mittel zur Ausbildungsfinanzierung ausreichen. Dabei wird bei der Bewilligungsprüfung zunächst ein Bedarfsatz ermittelt, von dem zur Berechnung der Förderungshöhe das zur Verfügung stehende Einkommen oder Vermögen nach Abzug der gewährten Freibeträge abgerechnet wird. Vom Gesetzgeber beabsichtigt ist nämlich, dass das BAföG für alle eine echte Alternative darstellt, die selbst nur begrenzte Mittel zur Finanzierung der Ausbildung aufbringen können.

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