Der Bafög Antrag – zu kompliziert?
Einem Bericht zur Folge ist der bürokratische Aufwand vom Bafög Antrag viel zu hoch. Erarbeitet wurde der Bericht in Zusammenarbeit vom Normenkontrollrat, der Bundesregierung, acht Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen) und 14 Ämtern für Ausbildungsförderung.
Die Fakten
- Formulare sind zu kompliziert
- Durchschnittszeit für Bearbeitung vom Bafög Erstantrag 335 Minuten, teilweise 25 Stunden
- Bafög Unterlagen der Antragsteller nur von ein bis zwei Prozent vollständig
- Durchschnittszeit bis Antragsbearbeitung eineinhalb bis sechs Monate
Fest steht, dass der Ablauf zum Bafög Antrag in vielerlei Hinsicht vereinfacht werden muss! Angefangen bei den Formblättern. Ein Online-Verfahren scheint hier die beste Lösung zu sein. Denn so kann den Studenten schon direkt beim Ausfüllen des Bafög Antrags geholfen werden. Eine echte “win-win-Situation” sowohl für Studenten als auch Behörden.
Vorgesehene Änderungen
- Pauschale Berechnung des Mietzuschusses
- Anpassung der Studiennachweise am ECTS-Punktsystem (European Credit Transfer and Accumulation System)
- Anstrebung Online-Verfahren
Vorreiter des neuen Online-Verfahrens wird Bayern sein. Studierende aus dem Freistaat haben ab dem Sommersemester 2010 die Möglichkeit den Bafög Antrag Online auszufüllen. Mit dem Start des neuen Verfahrens erhofft sich der Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch einen reibungsloseren Ablauf und Prüfung, was dann auch zur frühzeitigeren Bewilligung der Anträge führen soll. Einen Probelauf mit erfolgreichem Ergebnis führten bereits die Studentenwerke Niederbayern/Oberpfalz und Oberfranken Mitte letzten Jahres durch.
Dann hoffen wir mal, das die anderen Bundesländer auch bald nachziehen mit dem Online-Verfahren für den Bafög-Antrag. Was meint ihr?
Neues Hartz IV Konzept der SPD
Knapp zwei Monate vor den NRW-Landtagswahlen, sieht sich die SPD im Handlungszug, um ihre Wähler zu festigen. Die vor fünf Jahren getroffenen Hartz IV Beschlüsse sollen schrittweise überarbeitet werden. Dazu gehört u. a. die Ausweitung der Zahlung von Arbeitslosengeld I auf bis zu 24 Monate, sowie die Stoppung der Anrechnung von Vermögen der Antragsteller auf Hartz IV. Ferner möchte die SPD die Zeitarbeit mit mehr Nachdruck regulieren bzw. 200.000 mehr sozialversicherungspflichtige Jobs schaffen.
Nur eine Strategie der SPD für die anstehenden Wahlen oder steht ein tatsächliches Neudenken, Anpassung auf die heutige Situation, der SPD im Vordergrund? Das vorliegende Konzept “Fairness auf dem Arbeitsmarkt” liegt im Parteipräsidum zur Beschließung vor, laut Angabe der Reuter Nachrichtenagentur.
Weitere geplante Änderungen der SPD zu Hartz IV
- Verzicht auf Vermögensprüfung beim Arbeitslosengeld II
- Anrechnung von Einkünften aus Vermögen auf Arbeitslosengeld II
- Ausdehnung Zeitraum Arbeitslosengeld I von 12 auf bis zu 24 Monate (Teilnahmepflicht an einer anspruchsvollen Maßnahme zur Berufsqualifizierung)
- Weiterentwicklung des Übergangszuschlag (Lange Beschäftigungszeiten sollen sich lohnenswerter machen)
- Härtere Regeln für Zeitarbeiten
- Einführung vom bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro
- Vorschlag für “Sozialen Arbeitsmarkt” (200.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Arbeitslose, die ansonsten keine Job-Chance haben)
Die SPD hält weiterhin an dieser These fest, trotz der Korrekturen am Hartz-IV-System: “Dieser Reformschritt ist unumkehrbar”
Quelle: welt-online
Tipps für Studienbeginner
Studienbeginner aus Köln können ab sofort den neuen Studienführer vom Kölner Studentenwerk (KSTW) beziehen. Erhältlich ist der Studienführer, der wertvolle Tipps zum Studentenleben in Köln liefert, in Kölner Mensen sowie im Hauptgebäude des KSTWs. Rund 17.000 Exemplare wurden bereits sieben Wochen vor dem Semesterbeginn an Studienbeginner ausgehändigt.
Mit dem Studienführer Köln möchte das KSTW Studienbeginnern den Einstieg ins Studentenleben erleichtern. Gerade jetzt sind sehr hilfreiche Tipps zur Wohnungssuche wichtig. Auch Tipps zur Antragstellung von Bafög sind nützlich. Aber auch Informationen zum Stadtleben in Köln, wie, wo finde ich angesagte Kneipen oder Restaurants oder welche kulturellen Angebote und ähnliches hat die Stadt zu bieten, all diese Fragen werden durch den Studienführer beantwortet.
Darüber hinaus werden Möglichkeiten zum Studieren im Ausland aufgezeigt, sowie wichtige Termine der Hochschulen und des Studentenwerks. Ferner sind eine Reihe von Anlaufstellen und Hilfsangeboten aufgelistet, die einem Studienbeginner weiterhelfen, wenn es Probleme, sowohl private als auch studienbezogene, gibt.
Damit den Studienführer möglichst viele Studienbeginner erreicht, kann die Broschüre auch von der Webseite des KSTW heruntergeladen werden. Aber auch wer verhindert ist und in den kommenden Tagen nicht zur Mensa oder zum KSTW kommen kann, ist diese Möglichkeit geboten.
