Fernstudenten vs Präsenzstudenten

Einer Umfrage nach, die von www.fernstudium-wissen.de und www.fernstudium-finden.de durchgeführt wurde, nehmen Fernstudenten eine staatliche Förderung wie Bafög oder Wohngeld viel weniger in Anspruch als Studierende einer Präsenzuniversität.
Der Befragung stellten sich 453 Berliner Studenten, davon 212 Fernstudenten und 241 Präsenzstudenten. Die Inanspruchnahme von Bafög liegt mit 61 Prozent bei den Präsenzstudenten weitaus höher als bei den Fernstudenten, die auf 17 Prozent kommen. Beim Wohngeld verhält es sich genauso, etwa 24 Prozent der eingeschriebenen Präsenzstudenten beantragten Wohngeld wohingegen nur 10 Prozent der Fernstudenten einen solche Antrag stellen. Herausragend war lediglich der hohe Anteil der Hartz IV Empfänger bei den Fernstudenten.

Der Umstand, hoher Anteil an Bafög Empfänger bei den Befragten, lässt sich unter anderem nur dadurch erklären, dass das Durchschnittsalter der Präsenzstudenten wesentlich jünger ist, als das von Fernstudenten. Nach dem jetzigen Stand der Bafög-Gesetze haben Studierende ab einem Alter von 30 Jahren keinen Anspruch mehr auf Bafög Leistungen. Bei der Befragung lag das Durchschnittsalter bei 22,4 Jahren (Präsenzstudenten) bzw. bei 31,4 Jahren (Fernstudenten). Eine weitere Erklärung des Unterschieds liegt in der Beschäftigung einer Vollzeit Tätigkeit bei den Fernstudenten. Sie müssen meist keine zusätzliche Förderung in Anspruch nehmen, ausser die Hartz IV empfangenden Fernstudenten.

Nahe zu identische Gründe erklären auch den Umstand bei den Wohngeldempfängern. Fernstudenten haben oft höher bezahlte Jobs, im Vergleich zu ihren Kollegen (Präsenzstudenten), die aufgrund der Vorgaben des Bafögs auf niedrig Lohnstellen angewiesen sind, um so den Pflichten der Bafög Regelungen nach zu kommen: Aufstockung des Bafögs oder ausschliessliche Finanzierung durch Bafög.

Mit dem Ergebnis der Umfrage dürfte der Ruf der Fernstudenten weiter voran getrieben werden. Denn Arbeitgeber haben kürzlich bestätigt, dass Fernstudenten mindestens ein gleiches wenn nicht noch höheres Ansehen bei ihnen haben als Präsenzstudenten.

Quelle: presseecho

Mehr Berufsausbildungsbeihilfe für Auszubildende

Wie neulich schon berichtet wird es neben der Bafög Erhöhung auch eine 2-prozentige Anhebung der Bedarfssätze für den Lebensunterhalt bei beruflicher Ausbildung und der Teilnahme an berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen geben. Es handelt sich hierbei um eine automatische Änderung der Bafög-Regelungen bezugnehmend auf die Verweisung im Sozialgesetzbuch III. Nach dem aktuellsten Stand wird die Anhebung zum diesjährigen Ausbildungsbeginn am 1. August in Kraft treten.

Eine weitere Steigerung ist bei den Freibeträgen vom Einkommen in Sicht, sowie im geplanten Bafög Änderungssatz, wo insbesondere das Ausbildungsgeld von Menschen mit Behinderung bedacht werden bezugnehmend auf Bedarfssätze und Freibeträge. Ziel ist es, einen Gleichklang zwischen der Förderung des Lebensunterhalts während des Studiums und der beruflichen Ausbildung zu erlangen. Im Bundeskabinett wurde die Bafög-Anhebung am 13. Januar 2010 beschlossen und für den Herbst avisiert.

Die Berufsausbildungsbeihilfe

Die Agentur für Arbeit zahlt eine Berufsausbildungshilfe für Auszubildende, die während der Berufsausbildung nicht bei den Eltern wohnen oder deren Elternhaus zu weit vom Ausbildungsbetrieb entfernt ist. In besonderen Fällen spielt die Entfernung zum Haushalt der Eltern aber keine Rolle.
Mit der Förderung sollen wirtschaftliche Schwierigkeiten überwunden werden, die einer beruflichen Qualifizierung gegenüber stehen. Ferner die Unterstützung des Ausgleichs am Ausbildungsmarkt sowie eine Sicherung und Verbesserung der Standortsunabhängigkeit im Beruf.
Die Anspruchshöhe der Berufsausbildungsbeihilfe varriert je nach Art der Unterbringung, der Ausbildungsvergütung und dem Jahreseinkommen der Eltern, Ehegatten/Lebenspartner. Ganz unabhängig vom Einkommen wird die Teilnahme einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme, Vorbereitung auf eine Berufsausbildung oder einer beruflichen Eingliederung, gefördert.
Es findet eine teilweise pauschalisierte Kostenerstattung statt, bezugnehmend auf die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen. Weitere Informationen zu berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, zu ausbildungsbegleitende Hilfen, zu sozialpädagogischer Begleitung während einer Berufsausbildungsvorbereitung, zu organisatorischer Unterstützung bei betrieblicher Berufsausbildung, zu Berufsausbildungsvorbereitungen und Einstiegsqualifizierungen und zu Berufsausbildungen in außerbetrieblichen Einrichtungen findet ihr auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

100 Euro Schüler Bafög für Brandenburg

Im kommenden Jahr soll es in Brandenburg Schüler Bafög geben. Derzeit sind die rechtlichen Schritte noch nicht ganz unter Dach und Fach, doch Bildungsminister Holger Ruprecht ist zuversichtlich das er das 100 Euro Schüler Bafög in Brandenburg einführen kann. Mit dem neuen Schüler Bafög sollen Schüler aus finanziell schlechter gestellten Familien die Möglichkeit gegeben werden, einen höheren Abschluss zu erlangen.

Der Unterschied zum “normalen” Schüler Bafög liegt darin, dass alle Schüler (nur Brandenburg) gefördert werden die aus Familien kommen, die auf Arbeitslosengeld II oder Wohngeld angewiesen sind. Beim Schüler Bafög, welches der Bund zahlt, müssen die Jugendlichen in einer Ausbildung und von zu Hause ausgezogen sein. Bis 2013 werden rund sechs Millionen Euro zu Grunde gelegt, die sich auf etwa 4.800 Schüler, bei einer angenommen Förderung der Stufen elf bis 13, verteilen.

Damit das neue Schüler Bafög nicht zu einem Eigentor wird, muss der Plan vorher rechtlich noch genau geprüft werden. Denn sollte es zur Verrechnung des Bafögs mit dem Regelsatz kommen, hätte man nichts erreicht. Wenn in Brandenburg alles gut läuft, dann ist das Geld für bildungsbezogene Leistungen bestimmt und kann von Laptop bis Musikunterricht eingesetzt werden.

Quelle: bafoeg-aktuell

BaföG Erhöhung in Sicht

Die langersehnte Bafög Erhöhung ist endlich da! Zum 1. Oktober 2010 soll das Bafög um zwei Prozent erhöht werden, sowie eine dreiprozentige Steigerung der Elternfreibeträge und die Förderung des Master-Studiums für Studenten bis zum 35. Lebensjahr. Die Grenze lag bisher bei 30 Jahren.

Alles in Butter, wie es scheint, oder!? Im Gegenteil das Deutsche Studentenwerk steigt auf die “Barrikaden”. Mindestens um fünf Prozent sollen die Elternfreibeträge angehoben werden, so die Forderung des DGBs. Zwar sieht man der Anhebung des Bafögs durchaus positiv entgegen doch es hebt nicht gänzlich das Gemüt. Die DGB-Vize Ingrid Sehrbrock bringt das Ganze so auf den Punkt: “Eine echte Verbesserung der staatlichen Studienfinanzierung sieht jedoch ganz aus.” Die Bildungsgewerkschaft GEW geht sogar noch einen Schritt weiter und fordert eine Aufstockung der Fördersätze und Freibeträge um jeweils zehn Prozent!

Frau Annette Schavan (Bundesbildungsministerin/CDU) machte aber noch mal deutlich, dass das geplante Stipendienprogramm nicht zu Lasten des Bafögs gehen werde. Es wird auf einen Dreiklang aus Bafög, Stipendien und Bildungsdarlehn wert gelegt. Ein konkreter Gesetzesvorschlag soll in Kürze folgen.

Festzuhalten ist das 20 Prozent der Studienabbrecher finanzielle Gründe als Ursache angeben. Ein Zeichen dafür, dass die geplante Erhöhung des Bafög viel zu niedrig angesetzt wird. Denn in fünf Jahren, wenn die geburtenschwachen Jahrgänge anfangen zu studieren, wird es einen Mangel an Studenten geben… Aber auch beim nationalen Stipendiensystem ist noch lange nicht das letzte Worte gesprochen!

Quelle: sozialleistungen.de

Studenten mit Bachelor vs Diplom- oder Magisterstudenten

Einmal mehr bescheinigt das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) Studenten mit Bachelor gute Aussichten bzw. vergleichbare Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Es wiederlegt somit die bekannte Meinung, dass es Bachelor Studenten im Hinblick auf Jobsuche schlechtere Aussichten haben als Diplom- oder Magisterstudenten. Zu dem müssten sie sich im Unternehmen noch mehr beweisen, um einen ähnlichen Karriereverlauf zu machen wie ihre Kollegen mit “besserem” Abschluss.
Gestützt wird diese These, auf die sich das BMBF beruft, durch eine Studie der Universität Kassel, wo der Berufserfolg von Hochschulabsolventen des Internationlen Zentrums für Hochschulforschung geprüft wurde.

Wie funktioniert das Studium an der Deutschen Hochschule?

Das duale Bachelor-Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement dauert drei Jahre. In dieser Zeit qualifizieren sich die Studenten zu Fach- und Führungskräften im Bereich des Wachstumsmarkts Prävention, Fitness und Gesundheit. Dieser international anerkannte Bachelor Studiengang an der Hochschule vereinigt betriebliche Ausbildung und Fernstudium mit Präsenzphasen an deutschen, österreichischen oder schweizerischen Studienzentren.
Aktuell qualifizieren sich etwa 2.200 Studenten in 1.700 Ausbildungsbetrieben für den Zukunftsmarkt an der Deutschen Hochschule.
Dank des praxisnahen Studienkonzepts profitieren sowohl das Unternehmen als auch die Studenten. So können schon sehr früh die Studenten ins Tagesgeschäft mit integriert werden und aus aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen unternehmenseigene Konzepte erstellen. Eine Vergütung der Studenten basiert auf dem Auszubildendengehalt. Während sich das Bachelor Studium an der privaten Hochschule über monatliche Studiengebühren, in der Regel getragen vom Ausbildungsbetrieb, finanziert.
Das Angebot der Studienrichtungen umfasst, Fitnessökonomie, Fitnesstraining, Gesundheitsmanagement und Ernährungsberatung. Ausnahmen stellen “beruflich besonders qualifizierte Personen” dar, die auch ohne Abitur/Fachhochschulreife zum Bachelor Studium zugelassen werden. Hier ist eine Förderung durch BaföG möglich.

Quelle: pressemitteilungen-online

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