100 Euro Schüler Bafög für Brandenburg
Im kommenden Jahr soll es in Brandenburg Schüler Bafög geben. Derzeit sind die rechtlichen Schritte noch nicht ganz unter Dach und Fach, doch Bildungsminister Holger Ruprecht ist zuversichtlich das er das 100 Euro Schüler Bafög in Brandenburg einführen kann. Mit dem neuen Schüler Bafög sollen Schüler aus finanziell schlechter gestellten Familien die Möglichkeit gegeben werden, einen höheren Abschluss zu erlangen.
Der Unterschied zum “normalen” Schüler Bafög liegt darin, dass alle Schüler (nur Brandenburg) gefördert werden die aus Familien kommen, die auf Arbeitslosengeld II oder Wohngeld angewiesen sind. Beim Schüler Bafög, welches der Bund zahlt, müssen die Jugendlichen in einer Ausbildung und von zu Hause ausgezogen sein. Bis 2013 werden rund sechs Millionen Euro zu Grunde gelegt, die sich auf etwa 4.800 Schüler, bei einer angenommen Förderung der Stufen elf bis 13, verteilen.
Damit das neue Schüler Bafög nicht zu einem Eigentor wird, muss der Plan vorher rechtlich noch genau geprüft werden. Denn sollte es zur Verrechnung des Bafögs mit dem Regelsatz kommen, hätte man nichts erreicht. Wenn in Brandenburg alles gut läuft, dann ist das Geld für bildungsbezogene Leistungen bestimmt und kann von Laptop bis Musikunterricht eingesetzt werden.
Quelle: bafoeg-aktuell
BaföG Erhöhung in Sicht
Die langersehnte Bafög Erhöhung ist endlich da! Zum 1. Oktober 2010 soll das Bafög um zwei Prozent erhöht werden, sowie eine dreiprozentige Steigerung der Elternfreibeträge und die Förderung des Master-Studiums für Studenten bis zum 35. Lebensjahr. Die Grenze lag bisher bei 30 Jahren.
Alles in Butter, wie es scheint, oder!? Im Gegenteil das Deutsche Studentenwerk steigt auf die “Barrikaden”. Mindestens um fünf Prozent sollen die Elternfreibeträge angehoben werden, so die Forderung des DGBs. Zwar sieht man der Anhebung des Bafögs durchaus positiv entgegen doch es hebt nicht gänzlich das Gemüt. Die DGB-Vize Ingrid Sehrbrock bringt das Ganze so auf den Punkt: “Eine echte Verbesserung der staatlichen Studienfinanzierung sieht jedoch ganz aus.” Die Bildungsgewerkschaft GEW geht sogar noch einen Schritt weiter und fordert eine Aufstockung der Fördersätze und Freibeträge um jeweils zehn Prozent!
Frau Annette Schavan (Bundesbildungsministerin/CDU) machte aber noch mal deutlich, dass das geplante Stipendienprogramm nicht zu Lasten des Bafögs gehen werde. Es wird auf einen Dreiklang aus Bafög, Stipendien und Bildungsdarlehn wert gelegt. Ein konkreter Gesetzesvorschlag soll in Kürze folgen.
Festzuhalten ist das 20 Prozent der Studienabbrecher finanzielle Gründe als Ursache angeben. Ein Zeichen dafür, dass die geplante Erhöhung des Bafög viel zu niedrig angesetzt wird. Denn in fünf Jahren, wenn die geburtenschwachen Jahrgänge anfangen zu studieren, wird es einen Mangel an Studenten geben… Aber auch beim nationalen Stipendiensystem ist noch lange nicht das letzte Worte gesprochen!
Quelle: sozialleistungen.de
Studenten mit Bachelor vs Diplom- oder Magisterstudenten
Einmal mehr bescheinigt das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) Studenten mit Bachelor gute Aussichten bzw. vergleichbare Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Es wiederlegt somit die bekannte Meinung, dass es Bachelor Studenten im Hinblick auf Jobsuche schlechtere Aussichten haben als Diplom- oder Magisterstudenten. Zu dem müssten sie sich im Unternehmen noch mehr beweisen, um einen ähnlichen Karriereverlauf zu machen wie ihre Kollegen mit “besserem” Abschluss.
Gestützt wird diese These, auf die sich das BMBF beruft, durch eine Studie der Universität Kassel, wo der Berufserfolg von Hochschulabsolventen des Internationlen Zentrums für Hochschulforschung geprüft wurde.
Wie funktioniert das Studium an der Deutschen Hochschule?
Das duale Bachelor-Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement dauert drei Jahre. In dieser Zeit qualifizieren sich die Studenten zu Fach- und Führungskräften im Bereich des Wachstumsmarkts Prävention, Fitness und Gesundheit. Dieser international anerkannte Bachelor Studiengang an der Hochschule vereinigt betriebliche Ausbildung und Fernstudium mit Präsenzphasen an deutschen, österreichischen oder schweizerischen Studienzentren.
Aktuell qualifizieren sich etwa 2.200 Studenten in 1.700 Ausbildungsbetrieben für den Zukunftsmarkt an der Deutschen Hochschule.
Dank des praxisnahen Studienkonzepts profitieren sowohl das Unternehmen als auch die Studenten. So können schon sehr früh die Studenten ins Tagesgeschäft mit integriert werden und aus aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen unternehmenseigene Konzepte erstellen. Eine Vergütung der Studenten basiert auf dem Auszubildendengehalt. Während sich das Bachelor Studium an der privaten Hochschule über monatliche Studiengebühren, in der Regel getragen vom Ausbildungsbetrieb, finanziert.
Das Angebot der Studienrichtungen umfasst, Fitnessökonomie, Fitnesstraining, Gesundheitsmanagement und Ernährungsberatung. Ausnahmen stellen “beruflich besonders qualifizierte Personen” dar, die auch ohne Abitur/Fachhochschulreife zum Bachelor Studium zugelassen werden. Hier ist eine Förderung durch BaföG möglich.
Quelle: pressemitteilungen-online
Diskussion über Bildungssparen
Wie ist eure Meinung zur Diskussion über Bildungssparen mit Bundesbildungsministerin Schavan?
Bildungsstreik bewirkt neuen Gesetzentwurf für BAföG
Der Bildungsstreik der Studenten scheint nun endlich Wirkung zu zeigen. Annette Schavan (CDU) hat angekündigt die Leistungen nach dem Bafög zu erhöhen, was seitens der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sehr begrüßt wurde.
Sie habe sich einstehen müssen, dass der Protest der Studenten und Schüler schon Eindruck auf sie gemacht hat. Andreas Keller, GEW-Vorstandsmitglied fordert von Frau Schavan endlich einen Gesetzesentwurf zur Verbesserung des Bafögs vorzulegen.
Mit der Besserung müssten höhere Bedarfssätze, höhere Freibeträge und die Abschaffung der Altersgrenze (30 Jahre) einhergehen. Die Bedarfssätze müssten gerecht zu den Lebenshaltungskosten gewählt werden und die Freibetragserhöhung sollte dazu dienen, dass noch mehr Studenten als vorher gefördert werden. Die Aufhebung der Altersgrenze diene dazu Absolventinnen und Absolventen eine problemlose Fortsetzung ihres Studiums vom Bachelor-Studiengang zum Masterstudium zu ermöglich, trotz Unterbrechung. Zudem sollte angedacht werden die Bafög-Förderstrukturen in Richtung eines elternunabhängigen und zuschussbasierten Studienhonorars zu entwickeln.
Ferner fordert Andreas Keller eine Renaissance des Bafögs für SchülerInnen, die zu weiterführenden allgemeinbildenden Schulen gehen (ab Klasse 10, was der Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen entspricht). Aktuell liegt die Zahl der Nichtakademikerkindern an Hochschulen noch unter 50 bezogen auf 100 Oberstufler. Um der Chancengleichheit bei der Studierquote nachhaltig gerecht zu werden, muss eine Neuerung des Schüler-Bafögs in Erwägung ziehen.
Quelle: bildungsklick
Bildungsstreik am 17. November
Erneut gehen Studenten auf die Barrikaden um bessere Lernbedingungen einzufordern. Schon am kommenden Dienstag, 17. November, sollen bundesweite Demonstrationen durchgeführt werden. Die Österreicher hatte es den Deutschen vorgemacht und besetzten Hörsäle.
Im Kampf um die Bedingungen erhalten die Studenten Unterstützung von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Ferner erhalten die Studenten Beistand von der Partei DIE LINKE, die all ihre Kräfte mobilisieren, um bessere und gebührenfreie Bildung zu erzielen. Aufgrund der dezentralen Protestorganisation gibt es auch keinen gemeinsamen Forderungskatalog. Es spielen aber fünf wesentliche Themen eine überaus wichtige Rolle:
Mehr Freiheit im Studium
Das ist auch ein Kritrium, warum die Studenten auf die Straße gehen. Aktuell ist die Beschränkung der Kombination von Fächern und Seminaren sehr stark. Unter den Demonstraten sind viele Ältere, die den Studiengang des Bachelors nicht aus eigenem Erleben kennen, weil derzeit nur sechs vorgesehen sind. Gefordert werden beim Bachelor-Studiengang acht Semester, was nur durch Rektoren und den Kultusminister erhöht werden kann.
Verbesserung der Lehre und Erhöhung des Geldes
In der Demo geht es den Studenten auch um ein besseres Verhältnis von Professoren und Dozenten die auf Anzahl der Studenten pro Studiengang. Mehr Geld für die Hochschulen verlangt der Wissenschaftsrat, sowie die GEW die 40 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich verlangt. Ein Großteil soll aber davon in Kindergärten und Ganztagsschulen fließen.
Bafög Erhöhung und Abschaffung der Studiengebühren
Die Forderung nach mehr Bafög ist höher denn je. Denn die Förderung und Ausweitung der Stipendien bevorzugt die ohne hin schon Priveligierten. Was nicht gleichberechtigend ist. Ferner kämpfen die Studierenden für ein kostenfreies Studium, sowie es im Saarland schon angekündigt wurde von der “Jamaika-Koalition”.
Studium soll zugangsfrei werden
Rund die Hälfte der in Deutschland angebotenen Studiengänge unterliegt einer Zulassungsbeschränkung, dem sogenannten Numerus clausus. Zudem sind derzeit viele Studenten verwirrt wegen der neuen Hürden beim Wechsel von einem abgeschlossenen Bachelor zu einem weiterführenden Master Studium. Langfristig darf es diese zusätzlichen Barrieren nicht geben. Außerdem ist weiterhin unklar wie viele Master-Studienplätze zukünftig gebraucht werden.
Hochschulen für mehr Demokratie
Mit den Protesten wenden sich die Studenten auch gegen die sogenannten “Elite-Unis” bzw. gegen die “Ökonomisierung” der Bildung. Vielerorts entscheiden derzeit Vertreter der Wirtschaft über die Strategie und die Leitung einer Uni mit. Um diesen Umstand der Hochschulräte abzumildern greifen die Studenten an. Es ist unter den Professoren auch bekannten, dass die Räte die MAcht traditioneller Selbstverwaltungsgremien schwächen, nicht zu letzt die des Akademischen Senats. Die Freiheit gegenüber den Ministerien darf aber auch nicht unter den Tisch gekehrt werden.
Quelle: Süddeutsche
Keine Veränderung beim BAföG
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Bafög – gute und schlechte Nachrichten reißen diesbezüglich auch nicht ab. Zum einen bleibt Bafög unangetastet und damit alles beim Alten. Hinfällig ist somit auch die erhoffte Erhöhung beim Bafög.
Annette Schavan (Bundesbildungsministerin, CDU) sprach klärende Worte. Alle Befürchtungen, dass das Bafög dem von der neuen Regierung angestrebten Stipendien-Programm zulasten fällt, ist nicht vorgesehen.
Sie sprach sogar von einer Weiterentwicklung, wie die Anhebung der Altersgrenze, um beispielsweise Frauen, die eine Familie haben und ein Studium nachschieben wollen, finanziell zu unterstützen.
Wohingegen die Fördersätze und Freibeträge keine Erhöhung erfahren, da diese laut Frau Schavan erst im vergangenen Jahr angepasst wurden. Das Bafög wurde um zehn Prozent aufgestockt und die Elternfreibeträge um acht Prozent. Erwähnenswert ist dabei, dass vor der letztjährigen Änderung sieben Jahre lang nichts passiert war! Ebenso bleibt die Regelung, das Studierende jeweils zur Hälfte ein Darlehn und einen rückzahlungsfreien Teil gewährt bekommen, erhalten.
Laut Schavan wird an der Regelung, das Bafög zur Hälfte als Darlehn auszuzahlen auch nichts gerüttelt. Die Arbeitgeber hatten sich im Vorfeld dafür stark gemacht, das Bafög komplett als Zuschuss einzuräumen.
Quelle: bafög aktuell
Änderungen unter Schwarz-Gelber Regierung
Knapp vier Wochen nach der Bundestagswahl ist der neue Koalitionsvertrag zwischen Schwarz-Gelb fertig. Zur Unterzeichnung des neuen Koalitionsvertrags wird es heute Abend kommen. Beide Parteien, CDU/CSU und FDP, freuen sich auf die kommenden vier Jahre. Ob die Bürger mit den Änderungen zufrieden sind wird sich zeigen. Hier ein kurzer Überblick über die Änderungen die mit dem Studium einhergehen.
Was ändert sich beim Studium?
Die Elite unter den Studierenden erhalten zukünftig bis zu 300 Euro Förderung für ein Stipendiensystem. Der Clou, das Einkommen der Erziehungsberechtigten und etwaige bestehende BAföG-Leistungen werden nicht angerechnet.
Was ändert sich für Hartz-IV Empfänger?
Langzeitarbeitslose dürfen mehr behalten, denn das Schonvermögen verdreifacht sich auf 750 Euro pro Lebensjahr. So können die Arbeitslosen zukünftig mehr Geld sparen für ihr Rentenalter. Außerdem wird es Hartz-IV-Empfängern möglich sein, neben den gezahlten Beiträgen noch mehr hinzuzuverdienen ohne das es zur Kürzung des Arbeitslosengeldes kommt. Des Weiteren wird eine Anrechnung auf selbst genutze Immobilien nicht mehr statt finden.
Was ändert sich bei den Löhnen?
Ein sehr wichtiger Schritt ist die Einführung des Verbots von sittenwidrigen Löhnen. Darunter verstehen sich Löhne die mehr als ein Drittel unter dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt der jeweiligen Branche liegen. Betroffene Bürger können schon jetzt klagen. Mit dem neuen Gesetz will man die Chancen auf Erfolg bei den Gerichten erhöhen. Ob es zur Gefährdung bei gesetzlichen Mindestlöhnen bezüglich Arbeitsplätze, Neueinstellungen doer Wettbewerbsfähigkeit kommt, will die neue Koalition bis zum Oktober 2011 prüfen.
Was ändert sich beim Kindergeld?
Auch hier erfahren Familien eine weitere finanzielle Unterstützung. Zwar nicht wie ursprünglich mal angedacht auf 200 Euro, sondern “lediglich” um 20 Euro auf 184 Euro und das zum 1. Januar. Darüberhinaus wird der steuerliche Grundfreibetrag für Kinder fast um 1.000 Euro angehoben. Ein Termin für den zweiten Schritt und dessen Höhe bleibt aber weiterhin offen.
Es wurden aber noch weitere Regelungen im Koalitionsvertrag aufgenommen, wie zum Beispiel das Thema Steuern (leichte Entlastung für Arbeitnehmer), Gesundheit (ab 2011 wird es für Kassenpatienten richtig teuer), Pflege (Aufbau einer verpflichteten zweiten Säule), Mehrwertsteuer (Gastwirt und Hoteliers bezahlen weniger), Bundeswehr (Wehrpflicht nur noch sechs Monate), Familie (Betreuungsgeld für Kinder daheim), Atomkraftwerke (längere Laufzeiten sowie zwei Schließungen), Justiz (kein Bundeswehreinsatz im Inneren), Sprachtests (jeder 4-jährige muss ausreichende Deutschkenntnisse haben), Landwirtschaft (750 Millionen für Bauern), Managergehälter (Schaffung von längerfristigen Anreizen), Ernährung (das Ampelsystem wird nicht ausgebaut) und der EU-Beitritt der Türkei, der weiterhin offen bleibt.
Wie seht ihr die Aussichten für Deutschland? In manchen Bereichen wie Kinderbetreuung und Kindergelderhöhung sieht es ganz schön positiv aus wie ich finde. Aber krankenversicherungsmäßig erwarten uns wohl harte Zeiten!
Quelle: ngz online
Einführung nationales Stipendiensystem
Den heutigen Tag können wir uns wohl rot im Kalender markieren. Denn die große Koalitionsrunde (CDU/CSU und FDP) hat klar gemacht, dass sie in der kommenden Legislaturperiode dem Thema Bildung absolute Priorität einräumen will.
Im Klartext heißt das: Ein neues nationales Stipendiensystem soll eingeführt werden, dass je zur Hälfte von Staat und Private finanziert wird. Diese Chance erhalten die besten Studierenden sowohl einer Universität als auch einer Fachhochschule. Zudem bleibt eine Weiterbezahlung des Bafög bestehen. Langfristig soll dadurch eine 10-prozentige Erhöhung, ein Plus von acht Prozent, erreicht werden, was wiederum die Durchlässigkeit im Bildungssystem erhöht. Neben vielen Studierenden an den Universitäten, haben so auch die Studierenden an Fachhochschulen mehr Möglichkeiten um ihren Werdegang zu gehen.
Mit dem Beschluss der Regierung konnten auch die Ängste, vom Wegfall des Bafögs, ausgeräumt werden. Wie es im Vorfeld im Wahlkampf den Eindruck vermittelte, dass es dazu kommen würde. Es wird sogar von einer neuen zweiten Säule im Bildungssystem gesprochen.
Wie steht ihr dem neuen Stipendiensystem gegenüber? Mehr positiv oder doch bedenken?
Quelle: dailynet
Bafög Ämter tagen in Hamburg
Hamburg wird einmal mehr zur Tagungsstätte. Denn heute und morgen treffen sich dort Bafög-Experten und Bafög-Expertinnen aus allen Städten die dem Deutschen Studentenwerk angehören.
Hauptziel der Tagung ist die neue schwarz-gelbe Bundesregierung aufzufordern ihre Ziele, die sie im Wahlkampf versprochen haben, auch umzusetzen. Die Parteien warben mit Bafög Ausbau und einer starken staatlichen Studienfinazierung. Der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, ist davon überzeugt, dass ein starkes Bafög der Schlüssel zur Chancengleichheit und mehr sozialer Durchlässigkeit im hochselektiven deutschen Hochschulsystem ist. Zahlen belegen den positiven Effekt von Bafög. Seit 1971 haben nämlich etwa drei bis vier Millionen Menschen dank des Bafögs ihr Studium absolviert.
Ein erster Schritt in die richtige Richtung gab es letztes Jahr im Herbst 2008, wo die Bafög Bedarfssätze angehoben wurden (um 10 Prozent) und die Freibeträge auf das Elterneinkommen auf 8 Prozent besiegelt wurden. Damit wollte man die Förderung von bis zu 100.000 Studierende mehr im Monat sichern.
Bis jetzt eine gute Entscheidung die auch lange auf sich warten gelassen hat, nach langer Zeit des “Nichts-tuen”. Meyer auf der Heyde sieht aber noch immer potenziell an der Stelle der Elternfreibeträge. “Dann würden sich vor allem mehr Familien aus der unteren Mittelschicht, die bisher keine Förderung erhielten, für ein Studium entscheiden.”
Im Jahr 2008 erhielten 510.000 der rund zwei Millionen Studierende Bafög, was einer Ausgabensumme von 1,59 Milliarden Euro entspricht. Das BAföG wird zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses, auf 10.000 Euro gedeckeltes Darlehen ausbezahlt.
Quelle: bildungsklick.de
