Präsident des Studentenwerks setzt sich für soziale Durchlässigkeit ein

Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks hat sieben zentrale Punkte benannt, um das Studium an den Hochschule sozial gerecht gestalten zu können. Er setzt sich fürs Lernen ohne Studiengebühr und mit weniger Numerus Clausus ein. Außerdem verlangt Dobischat mehr Beratung und Stipendien für Studierende.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Semester ist für den Präsidenten des Deutschen Studentenwerks der Nachweis erbracht, dass Studiengebühren von den Universitätsausbildungen abschrecken. Besonders Abiturienten, die weniger auf finanzielle Ressourcen ihres Elternhauses zurückgreifen können, würden sich gegen ein Studium entscheiden. Deswegen fordere er eine radikale Kurskorrektur, so Dobischat. Auf einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin sagte Dobischat: “Wenn es uns in den kommenden Jahren nicht gelingt, mehr junge Menschen auch aus bildungsfernen und einkommensschwächeren Familien für ein Studium zu begeistern, setzen wir Deutschlands Wohlstand und Wirtschaftskraft aufs Spiel.”

Weitere Forderungen Dobischats waren die Schaffung von mehr Studienplätzen, ein starkes BAföG, das regelmäßig den Preisentwicklungen angepasst wird und Studentenwerke, die den Studierenden eine umfangreiche Infrastruktur von Wohnmöglichkeiten bis zu Weiterbildungs- und Beratungsangeboten bieten.

(Quelle: idw)

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