Ruhr-Uni-Bochum (RUB) eröffnet ein Online-Portal zum Thema Studienbeiträge
Das ist mal eine freundliche Geste der Ruhr-Universität-Bochum (kurz RUB): mit der Schaffung des neuen Online-Portals soll mehr Transparenz geboten werden in Sachen Studiengebührverwendung. Aber das Portal kann noch mehr.
Es informiert nicht, wo die bezahlten Gebühren der Studenten eingesetzt werden, sondern hat noch etliche andere Mehrwerte.
Es werden Informationen angeboten rund um alle Fragenkomplexe der Studiengebühren: Wer muss sie zahlen? Wer kann sich befreien lassen? Wo gibt es für Studenten Beratung? Wo kann man Wünsche, Kritik und Meinungen äußern?
Aber der wichtigste Anteil ist die Auskunft der RUB, was genau mit den Geldern gemacht wird, wo sie eingesetzt werden.
Es lohnt sich durchaus, mal einen Blick auf das Online Portal zum Thema Studienbeiträge an der Uni Bochum zu werfen: manch einer muss letztendlich gar keine Studienbeiträge zahlen, wenn man zusätzlich noch zum Bafög ein Studienbeitragsdarlehen bei der NRW.Bank oder der KfW Förderbank beantragt. Denn auf dieses Darlehen zur Finanzierung der Studienbeiträge hat jeder Erststudierende ein Anrecht.
Fakt ist aber genauso, dass man dann – zusätzlich zu den Bafög-Schulden – noch weitere Schulden anhäuft. Und das gilt es abzuwägen und zu entscheiden.
Ob überhaupt Studiengebühren anfallen, hängt vom Ort der Hochschule ab, da jedes Bundesland da seine eigenen Entscheidungen zur Bildungspolitik trifft.
In NRW ist es zum Beispiel eine Spanne von 0 bis 500 Euro, die an Studiengebühren verlangt werden können.
Auf Studis Online gibt es eine sehr informative Auflistung und eine Tabelle über die wichtigsten Studienbeitragsdarlehen in den Bundesländern.

Taner,Ali on 1. Juli 2009 16:51
Wollte fragen wieso Korals Ali (bruder von mir) bafög geld nicht mehr bei ihn ankommt?
Bafoeg Berater on 2. Juli 2009 14:09
Dann sollte dein Bruder mal bei der Bundesagentur für Arbeit nachfragen.