Konten von Sozialleistungsempfängern werden häufiger überprüft
14. April 2009 von Bafoeg Berater
Kategorie Bafög Infos
Auch Bafög-Empfänger sollten in Zukunft ihre Konten ordentlich führen.
Seit 2007 dürfen Jobcenter sowie Sozial-Ämter, Bafög-Ämter und Wohngeldstellen in begründeten Verdachtsfällen zusammen mit dem Bundeszentralamt für Steuern Kontonummern, Namen und Geburtsdaten eines Leistungsbeziehers abfragen.
Im Jahr 2007 waren es lediglich 300 Abfragen, im Jahr 2008 stieg die Anzahl der Abfragen jedoch sprunghaft auf 2.100 Überprüfungen an.
Neu ist jetzt, dass sämtliche Sozialbehörden, unter anderem eben auch das Bafög-Amt als Leistungsträger, diese Informationen direkt abrufen können. Ohne Mithilfe der Finanzämter.
Auch und gerade Konten von Hartz-IV Empfängern stehen besonders unter Beobachtung, um Missbrauchsfälle aufzudecken.
Quellen:
Focus.de
Sozialleistungen.info
Zentrales Bürgerfragen-Telefon 115 in der Probephase
27. März 2009 von Bafoeg Berater
Kategorie Bafög Infos
Wo ist das Bafög-Amt in meinem neuen Wohnort? Was für Papiere muss ich mitbringen? Die Adresse des für mich zuständigen Bürgerbüros in meiner neuen Stadt? Wann sind eigentlich die Müllabholtage in meiner Straße?
Solche Fragen und noch viele mehr hat jeder Student, der beispielsweise seinen Studienplatz wechselt und in die neue Uni-Stadt umzieht oder der gerade frisch nach dem Abi seinen ersten Studienplatz antritt in einer ihm noch fremden Stadt.
Und um nerviges Rumtelefonieren und Nachforschen zu vereinfachen, startete nun das Projekt „D115″ in etlichen Großstädten: unter der Telefonnummer 115 sollen in diesen Modellstädten zunächst, später bundesweit Bürgerfragen beantwortet werden. Sie dient quasi als erste telefonische Anlaufstelle, um Zuständigkeiten, Adressen oder Behördendetails zu erfragen.
Bei dem Thema Bafög ist es bisher nämlich nicht ganz unkompliziert gewesen: bislang musste man sich entweder an Kommune, Land oder Bund wenden – je nachdem, ob man Schüler-Bafög, Studenten-Bafög oder Meister-Bafög beziehen wollte. Nun soll künftig die 115 als ebenenübergreifende, zentrale Anlaufstelle für solche Anfragen gelten.
Einen Nachteil hat die neue einheitliche Behörden-Telefonnummer aber: sie ist nicht kostenfrei. Anrufe aus dem Festnetz werden 7 Cent pro Minute kosten, Anrufe aus dem Mobilfunknetz zwischen 17 und 20 Cent pro Minute.
Das Pilotprojekt wurde am 24. März 2009 in ausgewählten Modellregionen gestartet.
Ob Deine Stadt sich vielleicht auch schon daran beteiligt und alle weiteren Informationen erfährst du auf www.d115.de.
