Fernstudenten vs Präsenzstudenten

19. Februar 2010 von Bafoeg Berater  
Kategorie Bafög Infos

Einer Umfrage nach, die von www.fernstudium-wissen.de und www.fernstudium-finden.de durchgeführt wurde, nehmen Fernstudenten eine staatliche Förderung wie Bafög oder Wohngeld viel weniger in Anspruch als Studierende einer Präsenzuniversität.
Der Befragung stellten sich 453 Berliner Studenten, davon 212 Fernstudenten und 241 Präsenzstudenten. Die Inanspruchnahme von Bafög liegt mit 61 Prozent bei den Präsenzstudenten weitaus höher als bei den Fernstudenten, die auf 17 Prozent kommen. Beim Wohngeld verhält es sich genauso, etwa 24 Prozent der eingeschriebenen Präsenzstudenten beantragten Wohngeld wohingegen nur 10 Prozent der Fernstudenten einen solche Antrag stellen. Herausragend war lediglich der hohe Anteil der Hartz IV Empfänger bei den Fernstudenten.

Der Umstand, hoher Anteil an Bafög Empfänger bei den Befragten, lässt sich unter anderem nur dadurch erklären, dass das Durchschnittsalter der Präsenzstudenten wesentlich jünger ist, als das von Fernstudenten. Nach dem jetzigen Stand der Bafög-Gesetze haben Studierende ab einem Alter von 30 Jahren keinen Anspruch mehr auf Bafög Leistungen. Bei der Befragung lag das Durchschnittsalter bei 22,4 Jahren (Präsenzstudenten) bzw. bei 31,4 Jahren (Fernstudenten). Eine weitere Erklärung des Unterschieds liegt in der Beschäftigung einer Vollzeit Tätigkeit bei den Fernstudenten. Sie müssen meist keine zusätzliche Förderung in Anspruch nehmen, ausser die Hartz IV empfangenden Fernstudenten.

Nahe zu identische Gründe erklären auch den Umstand bei den Wohngeldempfängern. Fernstudenten haben oft höher bezahlte Jobs, im Vergleich zu ihren Kollegen (Präsenzstudenten), die aufgrund der Vorgaben des Bafögs auf niedrig Lohnstellen angewiesen sind, um so den Pflichten der Bafög Regelungen nach zu kommen: Aufstockung des Bafögs oder ausschliessliche Finanzierung durch Bafög.

Mit dem Ergebnis der Umfrage dürfte der Ruf der Fernstudenten weiter voran getrieben werden. Denn Arbeitgeber haben kürzlich bestätigt, dass Fernstudenten mindestens ein gleiches wenn nicht noch höheres Ansehen bei ihnen haben als Präsenzstudenten.

Quelle: presseecho

Anstieg von Bafög Empfänger in Hessen

31. August 2009 von Bafoeg Berater  
Kategorie Bafög Infos

Mit dem Anstieg der Bafög Empfänger legt man in Hessen einen neuen Meilenstein. Das bedeutet immerhin eine Steigerung um 5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007. Insgesamt stiegen die Ausgaben für Bafög um neun Millionen Euro. Fast die Hälfte der Bafög-Fälle wird als Höchstbetrag geleistet, was sehr erfreulich ist.

Um aber dem internationalen Vergleich bezüglich Ausbildungsförderung noch mehr stand zu halten, streben die etablierten Parteien nach den Bundestagswahlen so manche Neuerung an. Denn nur hochwertigere Bildungssysteme haben auch zukünftig mehr Chancen auf dem internationalen Markt. Die positive Bilanz von Hessen zeigt ja, dass die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen gegriffen hat und natürlich deutschlandweit ausgebaut werden soll.

Ja, ja nach den Wahlen… Versprechen kann man viel wenn der Tag lang ist. Wenn das mal keine leeren Worte sind? Wünschenswert wäre es, denn unsere Zukunft hängt ja schließlich von der heutigen jungen Generation ab. Und Bildung ist nun mal eine wichtige Grundlage für den weiteren Lebensweg, den Einstieg ins Berufsleben.

Quelle: bafög-aktuell

Mehr Bafög-Empfänger als letztes Jahr

17. Juli 2009 von Bafoeg Berater  
Kategorie Bafög Infos

Nach dem im August 2008 das Bafög Gesetz geändert wurde, muss Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt einen deutlichen Zuwachs an Bafög Empfänger unter den Studenten feststellen. Rund drei Prozent mehr als letztes Jahr erhalten nun staatliche Unterstützung. Wo hingegen die Anzahl der Schüler die eine Förderung erhalten nahzu unverändert blieb.

Durch die Änderung des Bafög Gesetzes stiegen die Freibeträge und die Fördersätze. Mit diesem Schritt sei man den Ausbildungswilligen entgegengekommen, die sich sonst aus finanziellen Gründen so ein Studium sonst nicht hätten leisten können. Es scheint so, dass die Bewilligung von Bafög wieder im Aufwind ist und aller Wahrscheinlichkeit nach auch weiter wachsen wird, so die Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU).

Der momentane durchschnittliche geförderte Betrag für Schüler liegt bei 321 Euro monatlich. Studierende dürfen mit 398 Euro pro Monat rechnen. Bafög Empfänger die den Höchstsatz bekommen erhalten 648 Euro, was mehr als die Hälfte der Antragsteller ist. Damit stiegen die Ausgaben der Bafög Unterstützung auf 2,33 Milliarden Euro, was um die sechs Prozent sind.

Quelle: AFP

Konten von Sozialleistungsempfängern werden häufiger überprüft

14. April 2009 von Bafoeg Berater  
Kategorie Bafög Infos

Auch Bafög-Empfänger sollten in Zukunft ihre Konten ordentlich führen.
Seit 2007 dürfen Jobcenter sowie Sozial-Ämter, Bafög-Ämter und Wohngeldstellen in begründeten Verdachtsfällen zusammen mit dem Bundeszentralamt für Steuern Kontonummern, Namen und Geburtsdaten eines Leistungsbeziehers abfragen.

Im Jahr 2007 waren es lediglich 300 Abfragen, im Jahr 2008 stieg die Anzahl der Abfragen jedoch sprunghaft auf 2.100 Überprüfungen an.
Neu ist jetzt, dass sämtliche Sozialbehörden, unter anderem eben auch das Bafög-Amt als Leistungsträger, diese Informationen direkt abrufen können. Ohne Mithilfe der Finanzämter.
Auch und gerade Konten von Hartz-IV Empfängern stehen besonders unter Beobachtung, um Missbrauchsfälle aufzudecken.
Quellen:
Focus.de
Sozialleistungen.info

Tipp für Bafög Empfänger bei Studienfachwechsel

23. Januar 2009 von Bafoeg Berater  
Kategorie Bafög Infos

Häufig erkennen Studenten nach Monaten, dass sie das falsche Studienfach gewählt haben.  Nun ist es ratsam sich rasch nach Alternativen umzuschauen. Hat sich der Studierende dann für den Wechsel entschieden, muss der Fachwechsel auch gut geplant sein. Insbesondere Bafög-Empfänger sollten die Entscheidung für einen Wechsel nicht hinauszögern.


Bis zum Beginn des dritten Fachsemesters muss der Bafög Empfänger den ersten Wechsel dem Amt mitteilen. Findet eine Mitteilung erst später statt, kann es zu Problemen kommen. “Davor geht man davon aus, dass man einen wichtigen Grund hat und man deswegen den Wechsel nicht weiter begründen muss”, so Bernhard Börsel vom Deutschen Studentenwerk (DSW) in Berlin.

Weitere Informationen über Tipps zum Studienfachwechsel bei sueddeutsche.de